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croomel Rückblick & Impulse für die Weihnachtszeit

2025 war für uns ein Jahr, das uns bestärkt hat. In vielen Gesprächen, Rückmeldungen und Begegnungen wurde deutlich: Wir sind mit dem richtigen Thema unterwegs. Ernährung bewegt Familien. Sie wirft Fragen auf, verunsichert manchmal – und bietet zugleich enormes Potenzial für Gesundheit, Entwicklung und Alltag.

Wir blicken zufrieden zurück, aber noch lieber nach vorn. Denn dieses Jahr hat Lust auf mehr gemacht: auf neue Projekte, auf vertiefende Inhalte und auf den weiteren Austausch mit Familien und Fachpersonen. Die Neugier ist groß. Die Motivation auch.

Von Herzen Danke an alle, die uns begleiten. Wir freuen uns darauf, gemeinsam weiterzulernen, Fragen zu stellen und gesunde Kinderernährung Stück für Stück alltagsnaher und verständlicher zu machen.


Danke an alle, die croomel in diesem Jahr unterstützt haben

Unser größter Dank gilt allen Eltern und Familien, die uns ihr Vertrauen geschenkt haben. All jenen, die sich entschieden haben, ihren Weg ein Stück mit uns zu gehen. Die uns ihre Fragen anvertraut haben, ihre Herausforderungen geteilt und uns Einblicke in ihren Familienalltag gegeben haben. Dieser offene Austausch ist für uns keine Selbstverständlichkeit – er ist die Grundlage unserer Arbeit. Er zeigt uns, was Eltern wirklich bewegt, wo Unsicherheiten entstehen und welche Unterstützung im Alltag gebraucht wird.

Darauf aufbauend danken wir von Herzen unseren Beta-Tester:innen, die bereit waren, unsere Kurse frühzeitig zu durchlaufen. Mit ihrem ehrlichen, differenzierten Feedback haben sie maßgeblich dazu beigetragen, unsere Inhalte zu schärfen, verständlicher zu machen und weiterzuentwickeln. Viele Details, die heute selbstverständlich wirken, sind genau aus diesem Austausch entstanden.

Wir danken allen Familien, die bereit waren, ihre Erfahrungen öffentlich zu teilen. Ein Testimonial zu geben bedeutet, Einblicke zu ermöglichen und Vertrauen zu schenken. Das wissen wir sehr zu schätzen.

Ein besonderes Dankeschön geht an die Kinderärzt:innen, Hebammen und Ernährungswissenschaftler:innen, die unsere Kurse ebenfalls durchlaufen haben. Ihre fachliche Perspektive und ihre Rückmeldungen haben uns darin bestärkt, wissenschaftlich fundiert zu arbeiten und gleichzeitig alltagsnah zu bleiben.

Und nicht zuletzt danken wir allen Leser:innen unseres Blogs und allen Familien, die uns schreiben, nachfragen, weiterempfehlen. Das bedeutet uns viel.


Ernährung als zentraler Baustein der Kindergesundheit

Ernährung ist ein zentrales Fundament von Kindergesundheit. Sie beeinflusst Wachstum, Entwicklung, das Immunsystem – und prägt den Familienalltag oft stärker, als es auf den ersten Blick scheint.

Das zeigt sich auch im Kindergesundheitsbericht 2025. Auch wenn der Fokus dort vor allem auf der gesundheitlichen Versorgung liegt, wird deutlich: Prävention beginnt früh. Gesundheitskompetenz entsteht nicht erst im Behandlungszimmer, sondern im Alltag von Familien – beim Essen, Einkaufen, Kochen und gemeinsamen Mahlzeiten. Und egal, wo wir uns bewegen: Kinder müssen immer mitgedacht werden!

Besonders eindrücklich sind in diesem Zusammenhang die Ergebnisse der Ich kann kochen!-Studie der Sarah Wiener Stiftung. Sie zeigen unter anderem:

  • Eltern ist Ernährung sehr wichtig, gleichzeitig fühlen sich viele unsicher.
  • Der Wunsch nach verlässlichen, gut einordnenden Informationen ist groß.
  • Zeitmangel, widersprüchliche Empfehlungen und Alltagsstress erschweren die Umsetzung.
  • Kochen und Essen werden dann positiv erlebt, wenn sie ohne Druck stattfinden und Kinder einbezogen werden.

Diese Ergebnisse spiegeln genau das wider, was wir im Austausch mit Familien erleben – und sie bestärken uns in unserem Ansatz.


Orientierung im digitalen Raum

Gleichzeitig beobachten wir, wie schwer Orientierung geworden ist. Soziale Medien sind für viele Eltern eine wichtige Informationsquelle – aber auch ein Ort widersprüchlicher Botschaften. Gerade bei Ernährungsthemen entstehen schnell Verunsicherung und unnötiger Druck.

Umso mehr begrüßen wir die Initiative des Nutrition Hub. Ende Januar erscheint dort ein Paper, das zeigt, wie Ernährungsinformationen im Netz verunsichern können – und wie soziale Medien zu einem Ort verlässlicher Orientierung werden könnten. Parallel startet das Projekt InCharge – Responsible Health Blogging: ein Vorhaben, das Content Creator und Fachleute zusammenbringt, um gemeinsame Leitlinien für verantwortungsvolle Ernährungskommunikation zu entwickeln und Qualität im digitalen Raum zu stärken.


Ernährungswissen, das bei Familien ankommt

Ein besonderer Moment in diesem Jahr war das 1. Forum der Stiftung Kindergesundheit. Die Einladung von Stiftungsgründer Prof. Dr. Dr. Koletzko, dort Inhalte zu präsentieren, haben wir als große Wertschätzung empfunden. Die Themen des Forums – Medien, Ernährung, Allergien, psychosoziale Gesundheit – haben gezeigt, wie wichtig es ist, Ernährung nicht isoliert zu betrachten. Sondern eingebettet in den Alltag von Familien, in gesellschaftliche Rahmenbedingungen und in das Zusammenspiel vieler Faktoren. Genau dieser Austausch bringt das Thema Kindergesundheit weiter.

Wir sind auch dankbar dafür, dass Andrea in diesem Jahr die Möglichkeit hatte, insgesamt über 1000 Hebammen, Ärzt:innen und Ernährungswissenschaftler:innen im Bereich Kleinkindernährung weiterzubilden. Menschen also, die Familien täglich begleiten, beraten und oft erste Ansprechpersonen sind. Dass Andrea diese Fachpersonen schulen darf, verstehen wir vor allem als Vertrauensbeweis. Und als Chance, gesunde und genussvolle Ernährung dorthin zu bringen, wo sie im Alltag von Familien wirklich ankommt.


Zum Jahresende: Genuss, Gemeinschaft und kleine Impulse

Zum Jahresende rücken gemeinsame Mahlzeiten in den Mittelpunkt. Feiertage bedeuten Genuss, Rituale und Zusammensein – und das soll auch genau so sein. Drei einfache Impulse für die Weihnachtszeit

Gerade in der Weihnachtszeit haben Familien oft besonders viel zu tun. Termine, Erwartungen, Vorbereitungen – und wenig Raum für zusätzliche To-do-Listen. Deshalb war es uns ein Anliegen, an dieser Stelle kein weiteres Regelwerk aufzumachen. Stattdessen möchten wir drei einfache Impulse teilen, die für alle gelten können – ganz gleich, ob Schwangerschaft, Stillzeit oder Beikost. Weniger Vorgaben, mehr Orientierung.

3 einfache, alltagstaugliche Impulse für die Weihnachtszeit

  1. Ergänzen statt ersetzen – Süßes braucht Begleitung
    Wo Süßes auf dem Tisch steht, darf ergänzt werden. Für viele liegt dabei Obst ganz nah – Mandarinen, Orangen, Äpfel, Birnen passen wunderbar zur Weihnachtszeit und sind für Kinder wie Erwachsene eine schmackhafte Alternative.
    Auch für Babys unter einem Jahr, die noch keinen Zucker bekommen, ist Obst vollkommen ausreichend. Gleiches gilt für Schwangere, die bewusst auf Zucker verzichten möchten.
    Darüber hinaus kann auch Gemüse eine überraschend gute Ergänzung zu Süßem sein – vor allem, wenn es besonders zubereitet wird. Knusprige Grünkohlchips mit Lebkuchengewürz sind dafür ein schönes Beispiel (das Rezept findet ihr weiter unten).
  2. Gemüse mitdenken – gern auch in der Hauptrolle
    Gemüse darf und sollte bei der Überlegung, was es zu essen gibt, immer mitgedacht werden – und gern auch eine zentrale Rolle spielen. Wenn das an Feiertagen einmal nicht so ist, braucht es keine großen Lösungen: Ein einfacher Rohkostteller passt fast immer. Auch Fermente, wenn gerade griffbereit hat, sind eine unkomplizierte Möglichkeit, Gemüse in die Mahlzeit zu integrieren.
  3. Genuss braucht kein schlechtes Gewissen
    Wenn genascht wird, dann bitte mit Freude. Schuldgefühle helfen niemandem – weder Kindern noch Erwachsenen. Für die Kleinsten gilt weiterhin: möglichst kein Zucker. Und für alle anderen darf gelten: Wer sich bewusst für etwas Süßes entscheidet, darf es auch genießen. Essen ist mehr als Nährstoffzufuhr – es ist Teil von Gemeinschaft, Festen und gemeinsamen Erinnerungen.

Unser Geheimrezept für die ganze Familie: Grünkohlchips mit Lebkuchengewürz

Eine einfache Ergänzung oder Alternative zu Plätzchen – und ein echter Hingucker. Knusprig, würzig – und für viele Kinder ein überraschender Einstieg in Grünkohl. Am besten die Kleinen beim Zubereiten helfen lassen, dann schmecken sie noch besser!


Unser Fazit 2025

2025 hat uns bestärkt. In unserer Haltung, in unserem Thema und in der Freude an dem, was wir tun. Wir gehen neugierig und motiviert ins neue Jahr – mit Lust auf neue Projekte und auf weiteren Austausch mit euch Familien.

Zum Jahresende wünschen wir euch ein fröhliches Weihnachtsfest – Tage der Ruhe, der Verbundenheit und des Zusammenseins mit euren Liebsten. Nehmt euch zwischen all dem Trubel auch Zeit für Gemütlichkeit, für gute Gespräche, für Momente, die gut tun – und natürlich für gemeinsamen Genuss.

Für das neue Jahr wünschen wir euch Zeit zum Innehalten, zum Krafttanken und zum Dankbarsein. Ein gesundes, zuversichtliches 2026, in dem ihr mutig und vertrauensvoll euren eigenen Weg gehen dürft – mit Gelassenheit im Alltag und Freude an den kleinen Dingen.

Wir freuen uns darauf, euch und eure Familien auch im kommenden Jahr zu begleiten.
Eure Andrea & Christina

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