Simone Sawatzki
Mama von Leni (3 Jahre) · wieder schwanger
Ich bin Simone, Mama von Leni, die inzwischen drei Jahre alt ist – und ich bin wieder schwanger. Kochen gehört bei mir schon immer zum Alltag, ich koche eigentlich jeden Abend, versuche abwechslungsreich zu sein, und grundsätzlich war ich mit unserer Ernährung auch ganz zufrieden. Und trotzdem hatte ich immer wieder das Gefühl, dass da noch Themen sind, über die ich vielleicht zu wenig weiß.
Was mich beschäftigt hat, war Instagram. Gefühlt tausende Momfluencerinnen, jede mit einer anderen Meinung – das war irgendwie anstrengend. Einerseits dachte ich: Die Hebamme und der Kinderarzt sagen doch, was wichtig ist – reicht das nicht? Andererseits hörte ich immer wieder Dinge, die mich aufhorchen ließen. Und als ich mit Leni gerade in der Beikost war, wurde dieses Gefühl größer: Da gibt es Themen, mit denen sollte ich mich vielleicht doch beschäftigen.
So bin ich auf croomel gestoßen. Was mich überzeugt hat, war die Kombination aus Andrea und Christina – beide sind selbst Mütter, kennen all diese Fragen und Unsicherheiten aus eigener Erfahrung und möchten für Eltern wirklich etwas verändern. Das hat mir von Anfang an Vertrauen gegeben. Und croomel argumentiert nicht aus einem Lager heraus – keine dogmatischen Aussagen, sondern wissenschaftliche Erkenntnisse immer mit einer differenzierten Sichtweise. Genau das hatte mir bei Instagram so gefehlt.
croomel liefert Inhalte mit echtem Mehrwert. Ich habe so viel Neues gelernt und konkrete Unterstützung bei der Umsetzung bekommen – und mit dem Abo habe ich mich gut begleitet gefühlt.
Ich habe den kompletten croomel Online-Kurs gemacht – für Schwangerschaft, Stillzeit und Beikost. Als Leni etwa ein Jahr alt war und wir sie langsam an den Familientisch gewöhnten, war das Wissen daraus eine echte Stütze. Ich hatte das Gefühl, endlich eine verlässliche Grundlage zu haben, statt immer wieder verunsichert zu werden. Und das Abo war für mich die ideale Ergänzung – weil ich wusste, dass ich nicht alles auf einmal umsetzen kann und einfach fragen wollte, wenn ich unsicher bin.
Und das habe ich auch gemacht. Ich glaube, ich habe euch öfter Fotos von Lebensmitteln geschickt als sonst irgendjemandem 😄. Ist der Joghurt wirklich fermentiert, wenn er pasteurisiert ist? Sind die Oliven aus dem Glas fermentiert? Das Sauerkraut – das erste war pasteurisiert, dann hab ich ein anderes gekauft, ist das besser? Darf Leni eigentlich Kurkuma Latte trinken? Was ist ein „Lebensmittelkontakt" bei einem Kleinkind? Und welche Trinkflasche für unterwegs ist eigentlich gut? Diese direkte Anlaufstelle hat mir viel gegeben. Ich musste nicht stundenlang recherchieren und am Ende trotzdem unsicher sein – ich konnte einfach fragen und bekam eine echte Antwort.
Was sich bei uns konkret verändert hat: Fermentation war für mich komplett neu. Heute gehören Kefir – bei uns liebevoll „Jogu zum Trinken" genannt –, fermentierte Oliven und Bio-Sauerkraut (natürlich nicht pasteurisiert ;-)) regelmäßig dazu. Das ist einfach auf den Tisch gekommen und geblieben. Und ich denke beim Einkaufen jetzt ganz anders darüber nach, was wir essen.
Was sich wirklich verändert hat, ist das Bewusstsein für Vielfalt. croomel hat mir den Impuls gegeben, einfach mal eine Woche lang mitzuzählen – nicht als Dauerbeschäftigung, sondern um ein Gefühl dafür zu bekommen, was 30 bis 50 verschiedene Lebensmittel eigentlich bedeuten. Am Anfang klang das überwältigend, aber dann merkt man: Gewürze zählen mit, Toppings zählen mit. Wir lieben zum Beispiel verschiedene Samen und Nüsse auf dem Müsli oder Salat – das ist ein einfacher Weg, mit wenig Aufwand viel Vielfalt reinzubringen.
Ein konkreter Tipp, den ich mitgenommen habe und wirklich gerne umsetze: Wenn ich Zwiebeln dünste, nehme ich einfach gleich drei Sorten – rote, weiße und Schalotten. Kleine Handgriffe, die im Alltag wirklich funktionieren.
Und außerdem haben wir eine wöchentliche Gemüse-Challenge eingeführt: jede Woche etwas, das wir noch nie gegessen haben. Der Chicorée aus dem Ofen war so ein Moment – 2 von 3 fanden ihn gut, und Leni hatte ihn für einen Sekundenbruchteil im Mund. Dank croomel weiß ich: das ist schon ein Erfolg.
Etwas, das mich wirklich entlastet hat, ist die 80/20-Regel. Natürlich gibt es bei uns auch mal ein Wienerle, eine Brezel, fertige Maultaschen oder etwas Süßes – und das finde ich vollkommen ok. Weil ich weiß, dass der Großteil stimmt und wir Vielfalt anbieten, habe ich dabei ein gutes Gefühl.
Neu bei uns auf dem Tisch
Jetzt, in meiner zweiten Schwangerschaft, merke ich, wie viel mehr Wissen ich mitbringe – und das fühlt sich wirklich gut an. Ich bin dankbar, dass ich das Thema Omega-3 und die Bedeutung von Fermenten diesmal von Anfang an im Blick habe. Auch zu wissen, wie Geschmacksprägung in der Schwangerschaft funktioniert, gibt mir das Gefühl, bereits jetzt aktiv etwas für mein Kind zu tun.
Und dann sind da noch die ganz kleinen croomel Impulse: bei jeder Mahlzeit auch meinem Baby im Bauch einen „Guten Appetit" zu wünschen, kurz zu erzählen, was wir gerade essen – das sind kleine Momente der Verbindung, die ich sehr schön finde und die ich diesmal ganz bewusst genieße.
Und jetzt fragt ihr euch bestimmt, wie unsere Leni denn eigentlich isst? Ich kann ganz klar sagen: Unsere Familienmahlzeiten sind immer gemeinsame Momente, die wir genießen. Leni isst vielfältig, ist neugierig und mag Spinat, Erbsen und anderes Gemüse wirklich gerne. Den Kontakt mit ganz viel pflanzlicher Vielfalt hat sie auf jeden Fall – und darauf kommt es an.
Neu bei uns mit am Tisch
Es war uns eine riesige Freude, euch als Familie begleiten zu dürfen. Besonders schön zu sehen, wie Schritt für Schritt immer mehr kleine Veränderungen ganz selbstverständlich Teil eures Alltags geworden sind.
Dass Leni schon so früh mit fermentierten Lebensmitteln wie Kefir oder Sauerkraut in Kontakt kommt, ist aus unserer Sicht unglaublich wertvoll — gerade für das kindliche Darmmikrobiom können solche frühen Erfahrungen eine wunderbare Grundlage sein.
Wir mussten oft schmunzeln, wenn wieder Fotos aus dem Supermarkt kamen 😄 — „Sind da jetzt wirklich noch aktive Bakterien drin?" Genau diese Neugier und Offenheit machen langfristig so einen Unterschied.
Für die weitere Schwangerschaft und die Geburt wünschen wir euch von Herzen alles Gute ❤️
Wenn du dir ebenfalls alltagstaugliche Impulse für Schwangerschaft, Beikost und Familienessen wünschst, begleiten wir euch gerne ein Stück auf eurem Weg.